Anlagephilosophie

Nachvollziehbarkeit

Das CREDO Vermögensmanagement besteht darin, die Anlageobjekte gezielt nach Risikogesichtspunkten, nach Anlagehorizonten und nach Risikoparametern auszuwählen. Mit meiner "risikoadjustierten Anlagestrategie" möchte ich für meine Kunden eine attraktive Rendite unter Berücksichtigung angemessener Risiken. erzielen. Dabei achte ich auf die Gewichtung der ausgewählten Titel, die nach gründlicher Abwägung ökonomischer Chancen und Risiken geboten erscheint. Meine Anlagementalität ist dabei eher konservativ. Vermögenserhaltung ist mir wichtiger als eine verpasste kurze Hausse. Mein Ziel ist es, durch eine langfristige Ausrichtung, die Investitionen in deutlich unterbewertete Titel zu legen und somit eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen. Die Anlageprinzipien von Benjamin Graham und Warren Buffet und das Prinzip von Säen und Ernten aus der Bibel bilden dabei das intellektuelle Fundament für mich.

Selektionsfähigkeit

In der Finanzportfolioverwaltung hängen die Anlageergebnisse stark von der Person des Verwalters ab. Ich nutze diese Erkenntnis und lehne daher das Konzept einer Investmentfabrik ab. Diese produziert nämlich eine kaum übersehbare Anzahl individualisierter Fonds und Zertifikate, die häufig nur von durchschnittlicher Qualität und hohen Kosten geprägt sind. Ich biete stattdessen nur Dinge an, die ich selbst verstehe. Aus diesem Grund habe ich mich in der Vergangenheit auch strikt von Zertifikaten und ähnlichen Produkten, mit denen beispielsweise ein Emittenten-Ausfallrisiko einhergeht, ferngehalten. Meine  Kernkompetenz liegt der Zusammenstellung Ihres Vermögens. Bei den Zielfonds setze  ich auf  die besten Fondsmanager für die einzelnen Anlageklassen, die ihr Können bislang erfolgreich beweisen konnten.

Vernünftiger Menschenverstand 

Meine konservative Anlagementalität lässt mich gegenüber der „Modernen Portfoliotheorie" zurückhaltend erscheinen. Beispielsweise nutze ich die Markowitz-Optimierung lediglich als Anhaltspunkt für eine Asset-Allocation. Vielmehr bestimmt der gesunde Menschenverstand  mein Handeln. Die bekannten Risikomaße wie z. B. Value at Risk, ß-Faktor-Analyse oder die Volatilität haben in der Vergangenheit immer wieder versagt und die nicht erwünschten Ausreißer unterschlagen. Daher erachte ich eine genaue Fundamentalanalyse und die Berwertung  von Anlageklassen als wichtiges Gut meines Handelns.

Gottvertrauen

Für noch wichtiger erachte ich es, Gott um seinen Schutz und seinen Segen zu bitten, weil ich mir bewusst bin, wie sehr wir Menschen seinen Rat und seine Hilfe brauchen. Menschen früherer Generationen waren sich gerade in der Landwirtschaft bewusst, wie sehr die Qualität und die Menge der Ernte vom Segen Gottes abhängt - nicht nur von ihrer Hände Arbeit. In der heutigen Finanzindustrie hat man zwar die Analyseinstrumente weiterentwickelt, aber den Bezug zur Realwirtschaft in weiten Teilen verloren. Daher erachte ich es als dringend notwendig, auf Gottes Hilfe und Schutz zu vertrauen.