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KI-Boom mit eingebautem Zinsrisiko: Wolfgang Juds, Inhaber von CREDO Vermögensmanagement, warnt davor, die gewaltigen KI-Investitionen schon heute als Selbstläufer zu betrachten. Entscheidend sei, ob KI die Produktivität tatsächlich deutlich erhöht - sonst drohe eher eine Investitionsblase als eine klassische Technologieblase. Gleichzeitig treiben hohe Staatsverschuldung, Ölpreise und enormer Kapitalbedarf die Zinsen nach oben. Für hoch verschuldete Unternehmen wie Vonovia wird das zum Problem. Juds reagiert mit einer leicht reduzierten Aktienquote: Anleihen seien bei 4% bis 5 % Rendite wieder echte Konkurrenz. Bei KI-Aktien mahnt er zur Vorsicht, interessanter findet er teils stark abgestrafte Softwarewerte. Seine Favoriten bleiben Qualitätsunternehmen mit wenig Schulden, starkem Cashflow und Preismacht - etwa Versicherer. Das Ziel: kein Wettlauf hinter jedem KI-Kurs, sondern ein robustes Portfolio für möglichst viele Marktphasen.
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