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Wolfgang Juds sieht die Kapitalmärkte in einem Spannungsfeld aus KI-Boom, Inflation und geopolitischen Risiken. Steigende Ölpreise und höhere Zinsen könnten das Wachstum bremsen. Gleichzeitig treiben wenige große Technologiewerte die wichtigsten Indizes. "Die Märkte bewegen sich zwischen KI-Chance und geopolitischem Risiko." Beim Thema "Künstliche Intelligenz" unterscheidet Juds klar zwischen Infrastruktur, Plattformen und späteren Gewinnern. Hohe Investitionen allein garantierten noch keine dauerhaften Erträge. Deshalb warnt er: "Ich warne vor einer Überbetonung und Überbewertung dieser Unternehmen." ETFs und die hohe Konzentration auf wenige Titel verstärkten den Trend zusätzlich. Für die zweite Jahreshälfte empfiehlt Juds deshalb eine breite Vermögensstruktur aus Aktien, Anleihen, Gold sowie Infrastruktur- und Rechenzentrumswerten. Anleihen bewertet er angesichts des aktuellen Zinsniveaus wieder als attraktive Ergänzung. "Diversifikation bleibt der beste Schutz!"
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